Die Botanik des Olivenbaums

Nur aus etwa zwanzig erblühten Knospen entsteht eine Olive. Dazu kommt, dass die Blüten stets bedroht sind. Heftige Winde, Regen sowie Spätfröste können sie immer wieder vernichten. Eine reiche Ernte ist deshalb für uns Olivenbauern keineswegs eine Selbstverständlichkeit – was die Freude, wenn sie gelingt, umso größer macht.

Das Gefühl, das wir durch den Olivenbaum bekommen, dass das Leben unendlich sein kann, lässt uns immer wieder enttäuschen, indem uns bewußt wird, wie verwundbar alles Lebendige ist. Denn er verkörpert nicht das ewige Sein, wie ein Berg, sondern er kann auch manchem Brand oder Frost zum Opfer fallen. Dennoch schafft er es, dass immer wieder neue Triebe das Licht dieser Welt erblicken und gibt uns das Gefühl, dass das Leben ein Geschenk ist – ein Geschenk, das mit harter Arbeit und Ausdauer erhalten werden muß. Vielleicht mögen wir deshalb den Ölbaum, streicheln seine Blätter, liebkosen seine gedrungene Haut, weil wir in ihm uns selbst als Mensch sehen – unsere Wandelbarkeit, unsere Verletzlichkeit, aber eben auch unsere Unvergänglichkeit.

Mit unserem Schaubild unten wollen wir nun einmal genauer auf die einzelnen Aspekte des Olivenbaums eingehen.

Das Klima und der Standort

Der Olivenbaum wächst sehr langsam. Er bevorzugt trockenen, gut durchlüfteten, leicht sandigen, kalkhaltigen Boden und viel Sonne. Die Nässe ist sein größter Feind. Der Olivenbaum hat mit der Kälte eher wenig Probleme. Je mehr er aber im “Saft” ist, desto größer ist die Gefahr, dass er bei tiefen Temperaturen erfriert. Im Winter 1985 sind in der Toskana rund 90% der Olivenbäume erfroren. Der Olivenbaum hat aber eine ungebrochene Lebenskraft; er sprießt immer wieder von neuem. Am Ägäis, dem Standort von Villa Oliveto, erreichen die Temperaturen kaum hohe Minusgrade, so dass die Bäume auf Villa Oliveto weitestgehend vor dieser Gefahr geschützt sind.

Die Lebenserwartung

Der Olivenbaum (Olea europea) wird bis zu 2000 Jahre alt. Heute sind die 8 Olivenbäume im Garten Gethsemane in Jerusalem, unter denen Jesus einst betete etwa 2000 Jahre alt. Es ist ein bewegendes Ereignis, unter diesen Olivenbäumen zu stehen, sie zu berühren und dabei die Vergangenheit zu spüren. Der Olivenbaum ist neben der Eibe, welche auch zur Familie der Ölbaumgewächse gehört, der langlebigste Baum im europäischen Raum.

Der Bio-Anbau

Durch den biologischen Anbau wird nicht nur ein Olivenöl erster Güte erreicht, sondern auch die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt erhöht. Die Wirkung gegen extreme Erosionen in sehr trockenen Anbaugebieten wird gesteigert, insbesondere durch Begrünung zwischen den Bäumen und dem damit verbundenen Mulchen (Grasschnitt wird zur Düngung liegen gelassen).

Das Aussehen

Der Olivenbaum ist ein gedrungener, gebeugter, knorriger und gewundener Baum, der bis zu 20 Meter hoch werden kann. Voller Anmut vereint er in sich die Urkraft der vier Elemente. Er ist fest verwurzelt und nicht umzubringen, weder durch Wasser, noch durch Feuer und Sonne – ein richtiger Lebenskünstler. Stark verzweigte Äste winden sich nach oben, “bekleidet” mit ledrigen blaugrünen Blättern, die auf der Unterseite silbern glänzen. Selbst, wenn das Herz des Baumes, das Innere, verkümmert und abgestorben ist, haben die Überbleibsel genug Lebenskraft, um neue Äste hervorzubringen.

Von der Blüte zur Frucht

Der Olivenbaum steht rund 60 Tage in der Blüte, am häufigsten findet die Befruchtung durch den Wind statt, weniger durch Insekten. Die pflückreife Frucht entwickelt sich ca. nach 4 bis 6 Monaten. Die ersten Früchte trägt der Olivenbaum nach 5 bis 10 Jahren. Die Früchte sind je nach Region zwischen Oktober und Februar erntereif. Unreife Früchte sind grün, entwickeln sich dann über violett ins schwarze, wenn sie die volle Reife erreicht haben. Sie liefern dann ein sehr geschmackintensives Öl. Daher lässt man die Oliven in einigen Regionen bis Februar oder sogar bis März am Baum hängen.

  • Das Klima und der Standort

    Der Olivenbaum wächst sehr langsam. Er bevorzugt trockenen, gut durchlüfteten, leicht sandigen, kalkhaltigen Boden und viel Sonne. Die Nässe ist sein größter Feind. Der Olivenbaum hat mit der Kälte eher wenig Probleme. Je mehr er aber im “Saft” ist, desto größer ist die Gefahr, dass er bei tiefen Temperaturen erfriert. Im Winter 1985 sind in der Toskana rund 90% der Olivenbäume erfroren. Der Olivenbaum hat aber eine ungebrochene Lebenskraft; er sprießt immer wieder von neuem. Am Ägäis, dem Standort von Villa Oliveto, erreichen die Temperaturen kaum hohe Minusgrade, so dass die Bäume auf Villa Oliveto weitestgehend vor dieser Gefahr geschützt sind.

  • Die Lebenserwartung

    Der Olivenbaum (Olea europea) wird bis zu 2000 Jahre alt. Heute sind die 8 Olivenbäume im Garten Gethsemane in Jerusalem, unter denen Jesus einst betete etwa 2000 Jahre alt. Es ist ein bewegendes Ereignis, unter diesen Olivenbäumen zu stehen, sie zu berühren und dabei die Vergangenheit zu spüren. Der Olivenbaum ist neben der Eibe, welche auch zur Familie der Ölbaumgewächse gehört, der langlebigste Baum im europäischen Raum.

  • Der Bio-Anbau

    Durch den biologischen Anbau wird nicht nur ein Olivenöl erster Güte erreicht, sondern auch die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt erhöht. Die Wirkung gegen extreme Erosionen in sehr trockenen Anbaugebieten wird gesteigert, insbesondere durch Begrünung zwischen den Bäumen und dem damit verbundenen Mulchen (Grasschnitt wird zur Düngung liegen gelassen).

  • Das Aussehen

    Der Olivenbaum ist ein gedrungener, gebeugter, knorriger und gewundener Baum, der bis zu 20 Meter hoch werden kann. Voller Anmut vereint er in sich die Urkraft der vier Elemente. Er ist fest verwurzelt und nicht umzubringen, weder durch Wasser, noch durch Feuer und Sonne – ein richtiger Lebenskünstler. Stark verzweigte Äste winden sich nach oben, “bekleidet” mit ledrigen blaugrünen Blättern, die auf der Unterseite silbern glänzen. Selbst, wenn das Herz des Baumes, das Innere, verkümmert und abgestorben ist, haben die Überbleibsel genug Lebenskraft, um neue Äste hervorzubringen.

  • Von der Blüte zur Frucht

    Der Olivenbaum steht rund 60 Tage in der Blüte, am häufigsten findet die Befruchtung durch den Wind statt, weniger durch Insekten. Die pflückreife Frucht entwickelt sich ca. nach 4 bis 6 Monaten. Die ersten Früchte trägt der Olivenbaum nach 5 bis 10 Jahren. Die Früchte sind je nach Region zwischen Oktober und Februar erntereif. Unreife Früchte sind grün, entwickeln sich dann über violett ins schwarze, wenn sie die volle Reife erreicht haben. Sie liefern dann ein sehr geschmackintensives Öl. Daher lässt man die Oliven in einigen Regionen bis Februar oder sogar bis März am Baum hängen.

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